Mit Fabienne Hoerni und Roberto Domeniconi: „Maskottchen. Von Schweinsohren, Häuten und Bräuten“

Es freut mich, “Maskottchen. Von Schweinsohren, Häuten und Bräuten” zusammen mit der Saxophonistin Fabienne Hoerni und dem Pianisten Roberto Domeniconi auf die Bühne zu bringen.

Fussball ist eine schöne Sache. Was aber, wenn der Verein unerwartet in die höhere Liga aufsteigt, aber kein Geld vorhanden ist, um neue Spieler einzukaufen? Ideen sind gefragt, und Ideen sind da.

Der Manager des Clubs bringt die Vorliebe der Präsidenten-Gattin für Schönheitsoperationen mit der Suche nach Sponsoren zusammen. Um Publicity zu schaffen, soll sie sich auf dem Fussballfeld einer öffentlichen Totalrenovation unterziehen. Die Frau ist mit dem Plan unter einer Bedingung einverstanden: Sacha, das Schosshündchen, soll künftig als Vereinsmaskottchen fungieren.

Es läuft alles nach Plan, bis das Vereinsmaskottchen während der Operation auf dem Spielfeld aus dem Dämmerschlaf erwacht und das Gesicht der Herrin mit einem Schweinsohr verwechselt.

Die Geschichte ist grotesk, absurd, und voll von schwarzem Humor. Sie wirft ein grelles Licht auf Fussballwahn, Mediengeilheit und Schönheitswahn, und auf die falsche Annahme, dass alles machbar ist und dass Risiko eine berechenbare Grösse sei. – Und es ist vor allem eine Geschichte über die Selbstoptimierung. Was es damit auf sich hat, lesen Sie bitte auf den folgenden Seiten.

„Maskottchen“ ist gleichzeitig eine Geschichte, die Spass macht;  an den Figuren und daran wie die Geschichte immer wieder ins Groteske, in Tabuzonen, ins Bizarre abtaucht ohne dabei plump zu werden oder den Unterhaltungswert und das Augenzwinkern zu verlieren.

 

Die Musik

Der Pianist Roberto Domeniconi ist in der improvisierten Musik und im Jazz zuhause. Sein Werk und sein Interesse sind sehr breit gefächert. Er arbeitet mit namhaften Vertretern (u. a. Harald Härter, Peter Schärli) der improvisierten Musik und der Jazzszene zusammen, komponiert Filmmusik, begleitet Autoren und Schauspieler an Lesungen und bei Theaterstücken und ist an der Jazzschule Luzern angestellt. Roberto Domeniconi wuchs in Schaffhausen auf.

Die in Olten lebende Saxophonistin Fabienne Hoerni lernte Domeniconi anlässlich dessen aktuellen Projektes „Der Grosse Bär – Das zirkumpolare Jazzorchester“ kennen. Fabienne Hoerni besuchte Masterclasses bei Joshua Redman, George Gruntz, Jim Hall, Michael Brecker, Kenny Werner und David Liebman. Auch sie ist die Zusammenarbeit mit Autoren gewohnt (u. a. Pedro Lenz, Peter Zeindler). Sie hat inzwischen einige Auszeichnungen erhalten.

Beide, Hoerni und Domeniconi sind auf diversen CD-Aufnahmen zu hören, die sie auf eigene Initiative eingespielt haben, oder auf denen sie als Musiker eingeladen wurden.

 

Die Uraufführung findet am 1. November 2012 im Haberhaus in Schaffhausen statt. Eine weitere Vorstellung folgt am 3. November 2012 am selben Ort. Danach ist das Trio bestrebt, auf Tournee zu gehen. Ein weiterer Fixpunkt ist ein Auftritt am Kulursommer 2013 in Schaffhausen.

Veröffentlicht von

walter millns

Texte, Short Stories, Theaterstücke, Regie, Lesungen, Coachings

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